Nach
der großen Nikolausmalaktion des Bayerischen Trachtenverbandes an den
Grundschulen Bayerns im Jahr 2008, wollen wir auch heuer wieder den Unterschied
zwischen dem Heiligen Nikolaus und dem Weihnachtsmann deutlich machen.
Der
„echte“ Nikolaus lebte 340 nach Christus als Bischof im türkischen Myra. Er
galt als barmherzig und sehr mildtätig: Alles, war er besaß und darüber hinaus
noch erbetteln konnte, verschenkte er an Arme und an Kinder. Nach seinem Tod
(an einem 6. Dezember) lebte er in vielen Legenden weiter. Äußeres Zeichen
seines Bischofsamtes ist die Mitra. Weitere Zeichen sind der Bischofsstab und
das Buch mit drei goldenen Kugeln die
auf eine Legende verweisen, nach der Bischof Nikolaus mit Geldspenden in
drei Säckchen eine Familie mit drei Töchtern aus der Armut gerettet habe.
Der
Weihnachtsmann mit weißem Bart und rotem Gewand, der den Kindern am
Heiligen Abend die Geschenke überreicht, geht auf den niederländischen
Sinterklaas zurück; für die weltweite Verbreitung dieses Bildes von Nikolaus
sorgte um 1900 die Firma Coca Cola, die ihn für Werbung in ihren Firmenfarben benützte.
Achten
wir alle auf die „Weihnachtsmannfreie Zone“, und verschenken nur
noch den Hl. Nikolaus – ob in Schokoladen- oder Lebkuchenform. Es ist sehr
lobenswert, dass inzwischen viele Firmen den „echten“ Nikolaus aus Schokolade
mit Mitra und Bischofsstab anbieten*. Setzen wir Zeichen, und lassen den
„Weihnachtsmann“ in den Regalen stehen.
Ein Lebkuchennikolaus verziert mit einem Glanzbild schaut nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch gut. Ob als Tischdekoration zur Adventsfeier im Verein, oder ins Nikolaussackerl unserer Kinder. Es freut sich bestimmt Jeder darüber. Wie in guten alten Zeiten.
Die Glanzbilder in
verschiedenen Formen können unter Tel. 089 930 54 62 bestellt werden.
Ingrid
Stigler
Brauchtumswartin
im Isargau